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Stammzellen - ein Laufsteg zur Erschaffung eines körpereigenen Ersatzteillagers

Drucken 04.04.2009, 21:44 Uhr, Wissenschaft
Stammzellen bilden die „Bestandteile" des Organismus. Sie sind in der Lage sich sehr oft aufsplitten und besitzen die Möglichkeit, sich in unterschiedliche Zelltypen und Gewebearten auszubilden. Generell können zwei Formen von Stammzellen beobachtet werden: Embrionale Stammzellen kommen nur in der embryonalen Zeit des Organismus auf und sind in der Lage sich zu vielen Zelltypen entwickeln. Vollkommene Stammzellen existieren unter anderem noch in dem ausgewachsenen Organismus, können sich aber nur in ein paar wenige Zellarten fortbilden. Alle aktuellen Erkenntnisse haben es Wissenschaftlern eröffnet, erwachsene Stammzellen aus ein oberflächlichen Haut durch das Addieren von vier Genen so zu ändern, sodass diese abermals embryonale Verhaltensweisen erhalten und sich in Folge zu vielen Zelltypen entwickeln können. Die aktuelle Verfahrensweise bringt Mut, dass eine Stammzellenbehandlung anhand von modifizierten Stammzellen aus der oberflächlichen Haut in naher Zukunft Erkrankungen wie Zucker, Parkinson, Herzkrankheiten und Muskelschwäche nachhaltig vermindert oder sogar geheilt werden können. Währenddessen müsste gar nicht auf die, ethisch zweifelhaften, embryonalen Stammzellen zurück gegriffen werden. Jeder Patient wäre seine eigene Stammzellenquelle und in Folge unabhängig von Stammzellengebern. Außerdem sind bei eigenen Körperzellen keinerlei Abstoßsituationen erwartbar. Durch das zielgerichtete Verändern dieser Zellkörper, erhofft man zusätzlich, kranke Organe ganz oder zum Teil reparieren zu können. In neuen Studien sind allmählich erste Fortschritte der Forschungen zu verbuchen. Als Beispiel konnte die Herzfunktion von Kandidaten nach einem Herzinfakt, durch die Eingabe von Stammzellen in den Herzmuskel um 10% erhöht werden. Bei Tierversuchen mit an Muskelschwäche leidenden Hunden konnte ebenfalls eine Verbesserung der Symptome erkannt werden. Andere Studien werden folgen. Da die Anfrage durch geeignete Kandidaten beständig größer wird, offerieren ein paar Unternehmen mittlerweile eine Stammzelleneinlagerung an. Bei manchen besteht die Stammzelleneinlagerung auf Nabelschnurblut des Kindes, um dem Neugeborenen im Nachhinein eine Forschungen mit „jungen" Stammzellen zu eröffnen. Andere indessen gebrauchen nur Stammzellen aus der Haut, um diese in dem Notfall mit aktuellen Verfahren zu ändern und diese für eine Forschungen auszurichten. Die Stammzellenforschung boomt und eröffnet ein ansehnliches Einsatzgebiet für all die, die sich darauf herauflassen.


Autor / Kontakt:
AVZPRO
Herr Klim Peter
Berlin
Fon: 0000-000000

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