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Magnesium nicht nur gegen Krämpfe

Drucken 17.12.2011, 14:31 Uhr, Sport
Magnesium ist als Spurenelement vielen Sportlern und Nichtsportlern bekannt. Man lernt es bereits im Chemieunterricht kennen, aber auch im Biologieunterricht wird Magnesium häufig als notwendiges Übel besprochen, da es bei Magnesiumsmangel zu Krämpfen im Körper kommen kann. Sportler kaufen Magnesium hauptsächlich in Tabletten oder flüssiger Form als Nahrungsergänzung. Darüber hinaus werden die Einflüsse von Magnesium auf den Körper häufig nicht berücksichtigt. Dies bedeutet, dass den meisten Menschen gar nicht bekannt ist, dass Magnesium ähnliche wie Vitamine eine Vielzahl von Auswirkungen auf die Körperprozesse hat. Dies beginnt bereits bei den Einflüssen auf den Aufbau von Knochen und Zähnen, während es bei der Bildung von Adrenalin und dem Einfluss auf die Nervenbahnen endet. Magnesium ist somit eines der bedeutendsten Spurenelemente, die ein Sportler regelmäßig berücksichtigen sollte.

Magnesium befindet sich zu 60 % gespeichert in den Knochen. Weitere 40 % befinden sich frei in Organen und Geweben. Lediglich ein Prozent ist im Blut gelöst. Dies ist auch der Grund, warum den meisten Menschen Magnesium nur so schlecht bekannt ist. Viele glauben das Magnesium primär in der Blutbahn gespeichert wird.

Die Einnahme von Magnesium kann sehr Vielem vorbeugen, unter anderem Blutgerinnseln. Magnesium befindet sich in vielen Lebensmitteln, hauptsächlich allerdings in Nüssen, Kleie, Gemüse und Fleisch. Sofern ausreichend Magnesium eingenommen wird, und die Ernährung optimal ist, treten regelmäßig keine Mangelerscheinungen auf. Mangelerscheinungen äußern sich in Form von Muskelkrämpfen, Unruhezuständen und Zittern. Sofern ein Mangelzustand auftritt, sollte umgehend neues Magnesium eingenommen werden, notfalls mittels Supplementen. Dies hat den Grund, da der Körper ansonsten beginnt seine Magnesiumsreserven aus den Knochen zu beziehen, was zu einer Instabilität des Körpers führen kann. Die meisten Menschen werden hiervon nicht betroffen sein, allerdings ist dies bei Sportlern und Bodybuildern etwas anderes, da diese regelmäßig, ob ihres Trainings, mehr Magnesium verbrauchen und deshalb schneller in die Gefahr von Mangelerscheinungen kommen.

Eine Überdosierung von Magnesium ist beinahe unmöglich. Dennoch sollte der Sportler immer darauf achten ausreichende Mengen von Magnesium einzunehmen um sämtliche Prozesse im Körper aufrechtzuerhalten.


Autor / Kontakt:
Herr Christian Engel
Trier

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