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Das Leben des Bernie Ecclestone
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19.01.2012, 18:26 Uhr, Sport
Am 28. Oktober 1930 wurde Bernie Ecclestone als Sohn einer Arbeiterfamilie in Ipswich geboren. Er wuchs in Bexleyheath auf, wo er mit 16 Jahren die Schule abschloss und bei den örtlichen Stadtwerken seinen ersten Arbeitsplatz antrat.
Bis 1958 fuhr Ecclestone selbst Autorennen, war dabei jedoch eher erfolglos. So war er beispielsweise 1958 für die Teilnahme an den beiden Formel-1-Rennen beim Großen Preis von Monaco und beim Großen Preis von Großbritannien gemeldet, konnte sich in beiden Fällen jedoch nicht für das Rennen qualifizieren.
Dem Motorsport blieb er auch nach seiner eher durchwachsenen Karriere als Fahrer treu. So arbeitete er als Manager und Besitzer des Connaught Teams und später des Brabham-Teams. Dabei hatte Ecclestone stets ein großes Ziel vor Augen: Die Professionalisierung der Formel 1. Ab Anfang der 1970er Jahre setzte er daher all seine Kraft dafür ein und vermarktet seitdem Rennveranstaltungen an Fernsehsender und Werbefirmen.
Doch Ecclestone war nicht nur im Motorsport vertreten: Mit den Queens Park Rangers kaufte er zusammen mit Flavio Briatore am 1. September 2007 einen bekannten Fußballverein für eine Summe von 1,5 Millionen Euro. Zudem wurden Verbindlichkeiten in Höhe von 19,5 Millionen Euro getilgt.
Im selben Jahr berichteten Sport News über einen Skandal, als Ecclestone im Mai damit drohte, den bereits ausverhandelten neuen Stadtkurs von Valencia nicht zu realisieren. Er stellte die Bedingung, dass der konservative Politiker Partido Popular die bevorstehende Regionalwahl gewinnen müsse, andernfalls ließ er den Event platzen. Ecclestone musste sich dafür viel Kritik anhören, sein Vorgehen wurde als Erpressung und politische Einmischung verurteilt.
Zwei Jahre später folgte der nächste handfeste Skandal, der Ecclestones Image nachhaltig beschädigt hat. Im Interview mit der britischen Times verglich der Brite die Politiker von heute mit Adolf Hitler und veröffentlichte seine politischen Ansichten, wonach heutzutage die Politiker viel zu viel Angst vor Wahlen hätten und dass Großbritannien dadurch untergehen würde. Laut ihm sei Hitler kein wahrer Diktator gewesen. Für diese Aussagen wurde Ecclestone vom Zentralrat der Juden in Deutschland stark angegriffen und kritisiert, woraufhin er sich für seine Äußerungen entschuldigte.
Autor / Kontakt:
Herr Bastian Weber
München
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