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Auf der Japanreise den weltgrößten Fischmarkt erkunden

Drucken 30.08.2010, 12:46 Uhr, Reisen
Für viele Urlauber, die ihre Japanreise planen, steht Tokyo weit oben auf der Wunschliste. Tokyo ist eine sehr alte Stadt. Anhand der vielen Ausgrabungen und Zufallsfunde, die man sichern konnte, haben sich in der Gegend schon vor über 10.000 Jahren Menschen aufgehalten. Erste Hinweise auf Kulturen, die sich dort niedergelassen haben, gibt es aus der Zeit um 300 v. Christus. Die Böden waren sehr wasserhaltig, was den Reisanbau später überhaupt erst möglich gemacht hat. Durch die Meernähe war außerdem der Fischfang eine wichtige Nahrungsgrundlage. Bis heute gibt es in Tokyo den größten Fischmarkt der Welt. Er ist bekannt unter dem Namen Tsukiki. Für Touristen während der Japanreise ist er ganz leicht zu finden. Der perfekte Ausgangspunkt ist das noble Einkaufsviertel Ginza, denn von dort aus ist der Markt zu Fuß schnell zu erreichen. Er beginnt morgens um 5 Uhr und endet in der Mittagszeit. Hier werden Tonnen von Fischen verkauft, die nicht nur aus Japan stammen. Es gibt Hunderte von Verkaufsstellen, an denen man die exotischen Fische bestaunen kann. Natürlich kaufen hier vor allem Großhändler aber auch Restaurants. Wer bei seinem Urlaub in Japan die Möglichkeit hat, sich den Markt anzusehen, kann außerdem beobachten, wie besonders große Fische in hoher Geschwindigkeit mit viel Sachkenntnis in kleine Stücke zerlegt werden.

Bei einem Urlaub in Japan lohnt es sich um 7 Uhr vor Ort zu sein, wenn der eigentliche Verkauf beginnt, denn zu den großen Auktionen werden Nicht-Händler nur in Ausnahmefällen zugelassen. Gegen 8 Uhr kann es sehr voll werden. Die meisten Fische sind gegen 11 Uhr verkauft. Es hat eine Zeit gegeben, in denen Touristen generell nicht auf den Fischmarkt durften, nachdem es zu Zwischenfällen kam, die ausgerechnet dann stattfanden, als ein Japanisches Fernsehteam zu Filmaufnahmen vor Ort war und die Touristen filmte, wie sie die Fische anfassten und herumtrugen. Bei einem weiteren Zwischenfall entwendeten Touristen einen Fischkarren und nutzten ihn als Fahrzeug auf dem Markt. Die Händler leiden jedoch auch darunter, wenn sie in ihrer Arbeit, bei der sie unter hohem Zeitdruck stehen, durch Besucher gehindert werden. Die hier verkauften Fische sind zudem sehr wertvoll. Was angefasst wird, kann nicht mehr verkauft werden. Um die 16 Millionen Euro werden jeden Tag für die Fische bezahlt. Inzwischen hat man den Markt für Touristen wieder geöffnet. Es gibt aber Absperrungen und ein Blitzlichtverbot. Das Blitzlicht hatte die Verkaufsverhandlungen teilweise unmöglich gemacht. Zwischenfälle gab es seitdem keine mehr.


Autor / Kontakt:
Go Japan
Herr Steven Chiller
Ahlen
URL: http://www.go-japan.de

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