Wer die Wahl hat, hat die Qual. So gut es oftmals ist, sich zwischen verschiedenen Möglichkeiten entscheiden zu können, so schwierig wird es, wenn man selbst nicht ausreichend bescheid weiß, um sicher die richtige Entscheidung treffen zu können. Wer zum Beispiel einen Rechtsanwalt in Frankfurt, in Berlin, in Hamburg oder einer anderen großen deutschen Stadt sucht, bekommt zunächst Hunderte von Angebote. Das erste Auswahlkriterium ist einfach: Will man sich zum Beispiel scheiden lassen, sucht man sich einen
Anwalt in Frankfurt, der auf Familienrecht spezialisiert ist. Will man gegen seine Kündigung klagen, sucht man sich jemanden, der sich besonders gut mit dem Arbeitsrecht auskennt. Doch mehr als einzelne Spezialgebiete, mit denen die Anwälte werben, hat man nicht in der Hand. Wonach soll der Suchende gehen? Nach dem Preis kann er sich nicht richten, schließlich bedeutet teurer nicht unbedingt besser. Er kann auch nicht danach gehen, ob der mögliche Rechtsanwalt jung oder alt ist. Oftmals mangelt es Berufseinsteigern zwar an Erfahrung, dafür sind sie noch mit vollem Eifer bei der Sache. Erfahrene Juristen sind im schlimmsten Fall so abgestumpft, dass sie nur noch das Nötigste unternehmen. Die Einstellung und die Erfahrung sieht man Menschen nicht sofort an. Das Einzige, was helfen kann, um eine richtige Entscheidung zu treffen, sind wahrscheinlich Tipps von Bekannten, Arbeitskollegen, Familienangehörigen oder Freunden. Nur, wer einen Anwalt schon einmal beim Arbeiten erlebt hat, kann beurteilen, wie gut er ist. Kennt man niemanden, der einem jemanden empfehlen kann, bleibt einem nichts anderes übrig, als auf das eigene Gefühl zu vertrauen.