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Spenden und Schuldenerlass für die Dritte Welt
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02.09.2009, 16:22 Uhr, Politik
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Eine zentrale Maßnahme, um die Lebensperspektiven der Menschen in den "Entwicklungsländern" zu stärken, wäre ein Schuldenerlass oder eine drastische Schuldenreduzierung. Ein solcher Schuldenerlass, der seit Jahrzehnten nicht nur von Globalisierungsgegnern gefordert wird, würde dem strategischen Hauptproblem dieser Staaten entgegenwirken: der Armut.
Armut und Schulden erzeugen Unterentwicklung
Sehr viele unterentwickelte Staaten sind finanziell nicht in der Lage, ein funktionierendes Bildungs- und Gesundheitssystem für ihre Bürger vorzuhalten. Die Ursachen sind teilweise hausgemacht, da korrupte Machthaber der heimischen Wirtschaft Geld entziehen - zu einem großen Teil ist aber die drückende Schuldenlast im internationalen Finanzsystem für die Misere verantwortlich.
Ein Schuldenerlass (ganz oder teilweise) ist sicherlich kein Allheilmittel der Entwicklungspolitik, würde aber dazu beitragen, lokale Ökonomien zu stärken. Die Staaten und ihre Einwohner würden größere Spielräume für eine echte Selbsthilfe erhalten und wären in der Folge weniger von internationalen Spenden abhängig. Und letztlich könnten die Spendengelder noch gezielter und wirksamer eingesetzt werden.
Perspektiven für das Welthandelssystem
Je unabhängiger die Entwicklungsländer von Transferzahlungen werden, desto aktiver können sie als Akteure des Welthandels auftreten. Die möglichen Auswirkungen auf die westlichen Industrienationen sind umstritten: fürchten die einen die zusätzliche "Konkurrenz" auf den Märkten, sehen die anderen die Länder eher als Partner für einen profitablen Handel.
Autor / Kontakt:
Jürgen Reschke
Herr Jürgen Reschke
Hannover
Fon: 0511 - 213 49 666
URL: http://www.spenden-ratgeber.de
Jürgen Reschke
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Hannover
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