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Jamba und Co. - Was aus diesen Unternehmen geworden ist

Drucken 04.08.2011, 22:58 Uhr, Kommunikation & Medien
Jamba und Co. - Was aus diesen Unternehmen geworden ist

Seit mehr als 10 Jahren werden Zuschauer mit Spots von Jamba und ähnlichen Firmen überschüttet. Die erfolgreichen deutschen Musiksender wie MTV und Viva verbannten jene Werbespots von ihrem Fernsehsender und deswegen wurde es still um die kontroversen Spots. Mit einem Jamba-Klingelton Paket konnte man einige Euros an ebendiese Firmen einbüßen, da diese eine sehr clevere Marketingstrategie verfolgten, welche sich besonders an Kinder und Jugendliche richteten. Singende Küken, sowie durchgeknallte Frösche schwirrten über die Bildschirme von Millionen Zuschauern und verleiteten jene zum Erwerb eines wöchentlichen oder oft auch täglichen Abos. Prompt wurde so die Geldbörse leer und der Zoff mit den Eltern war abzusehen. Fortwährend attraktive Klingeltöne und Extras wurden dem Publikum in Form von Werbefilmen attraktiv gemacht, dabei war das Kleingedruckte, wo die Kosten zu finden waren, nur schwierig zu sehen.

Die Verbannung von Jamba, ZED usw. aus dem Fernsehen

Zahlreiche Petitionen wurden für das Verbot solcher Werbefilme erstellt bis letztlich beinahe sämtliche Fernsehkanäle Klingelton- und andere gleichartige Spots aus ihren Kanälen verbannten. Nicht nur Handylogos wurden auf den vielen Programmen Kindern und Jugendlichen vorgelegt, sondern auch neuartige Handyspiele wie z. B. "Der Nacktscanner" oder wie "Der Freundefinder" konnten zu überhöhten Preis erworben werden. Der Trick daran, jene Programme waren in der Regel untauglich und hielten nicht was sie in den Werbespots versprachen. Bis auf den heutigen Tag zeichnen solche Firmen hohe Gewinne. Jamba bspw. wurde Anfang dieses Jahres von der langjährigen Unternehmen der Jester Group gekauft und kann immer noch auf einem eigenen TV-Sender namens "Jamba TV" entdeckt werden.

Selbst im Web kann immer noch Bannerwerbung von Jamba & Co entdeckt werden, jedoch in deutlich reduzierter Menge. Wer sich für ein Klingeltonabo entscheiden möchte sollte anstelle auf Firmen der eigenen Mobilfunkbetreiber zurückgreifen. Durch einen Prepaid Vergleich kann man auch auf nunmal sicher gehen und die volle Kostenkontrolle behalten. Die verschiedenen und vielfältigen Möglichkeiten an derartige Handyangebote zu kommen sind in der heutigen Zeit fast unendlich und beeinträchtigen den Firmen den Absatz von Klingeltönen und anderen Spielereien. Ein ähnliches Problem verzeichnet die Musik und Filmindustrie, die drastisch dagegen ankämpft. Mit der Einführung der Smartphones wurden die teuren Handypakete wie Klingeltöne, Bildschirmschoner & Co von den neuartigen Applikationen ersetzt. Diese Applikationen sind mit annähernd jedem aktuellen Smartphone schnell, unproblematisch und häufig auch unentgeltlich zu downloaden. Auch die Gebühren bei diesen Apps sind fühlbar günstiger als ebendiese von Jamba und Co. Erwartungsgemäß haben Jamba und Co, unterdessen diese Marktnische entdeckt und bieten ebenfalls ihre eigenen Applikationen in den Stores an. Neben der Möglichkeit sich Apps zu downloaden und so seine Handylogos und Applikationen auf das Mobiltelefon zu übertragen, können clevere User auch ihre Handybilder, direkt und problemlos über den eigenen Rechner auf das Mobiltelefon übertragen. Diese Entwicklung wird weiter voranschreiten und fraglich ist, wie die Anbieter darauf reagieren werden.


Autor / Kontakt:
Herr Jenny Hartwig
Hamburg

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