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Ein virtueller Assistent hilft organisieren
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27.01.2010, 10:36 Uhr, Kommunikation & Medien
Auch der fleißigste Mensch kommt damit irgendwann an seine Grenzen. Aber deshalb eine Sekretärin einstellen? Das rechnet sich nicht immer. Je nachdem, wie viele solcher Arbeiten im Niedriglohnbereich monatlich anfallen, würden die Kosten die Nutzen vielleicht auffressen. Erfolgreich sein, bedeutet nicht, Arbeiten bis zum Umfallen. Im Gegenteil, ein erfolgreicher Unternehmer ist ein erfolgreicher Stratege und kann genau einschätzen, welche Arbeiten ihn voran bringen und welche ihn bremsen. Deshalb wird er frühzeitig zwischen Aufgaben unterscheiden, die er auf jeden Fall selbst durchführen muss und anderen, die er guten Gewissens an Mitarbeiter abgegeben kann. Das müssen noch nicht einmal firmeneigene Mitarbeiter sein. Gerade alltägliche Routinearbeiten, Terminvereinbarungen, Email-Schriftverkehr und andere Büroarbeiten werden immer mehr an Agenturen gegeben, die sich auf solche Arbeiten spezialisiert haben. Geschulte Mitarbeiter erledigen im Hintergrund alle Aufgaben, die dem Unternehmer keinerlei Gewinn bringen, wenn er sie selbst machen würde. Arbeiten, die sich ständig wiederholen, können als Dauerauftrag gebucht werden und aus dem „To-Do-Kalender“ gestrichen werden. Das macht den Rücken frei für die eigentlichen Aufgaben.
So ganz neu ist die Idee nicht, denn schon vor Jahren kam diese Art der Dienstleistung aus Indien herüber. Mittlerweile hat sich das Augenmerk auf Polen verlagert, da die Löhne dort im Durchschnitt niedriger sind. Um diesen Service weiter auszubauen, gründen sich auch in Deutschland, immer mehr Agenturen, die statt wechselnder Studenten oder Gelegenheitsjobber, feste und ausgebildete Assistenten einstellen. Der Vorteil liegt auf der Hand: hat man z.B. eine feste Helferin, die sich mit den Ansprüchen und Gewohnheiten einer Firma oder eines Unternehmers auskennt, erledigen sich viele Dinge schon bald (fast) von allein.
Das bedeutet, dass ein Unternehmer, der wöchentlich 10 Stunden einen Virtuellen Persönlichen Assistenten bucht, um unangenehme oder zeitraubende Arbeiten erledigen zu lassen, mit etwa 100 € kosten rechnen muss. Man kann sich leicht ausrechnen, wie viel Geld er in diesen 10 Stunden mit anspruchsvolleren Arbeiten selbst verdienen kann. Es ist also keineswegs ein Luxus, sich einen Virtuellen Persönlichen Assistenten zu leisten, sondern im Gegenteil, für viele ist es purer Luxus, ihn sich nicht zu leisten.
Autor / Kontakt:
Frau Marianne Schmidt
Regensburg
URL: http://www.virtuellerassistent.org/
Frau Marianne Schmidt
Regensburg
URL: http://www.virtuellerassistent.org/
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