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E-Book contra klassisches Buch

Drucken 12.06.2011, 22:40 Uhr, Kommunikation & Medien
Seit langem gibt es neben dem klassischen Buch auch sogenannte E-Books, die mit speziellen Geräten gelesen werden können. Sicherlich haben E-Books enorme Vorteile und dennoch sollte darüber diskutiert werden, ob das klassische Buch durch diese moderne Technik ersetzt werden kann.

Volumen und Gewicht
E-Books bieten immense Platzvorteile. So passen gleich mehrere Bücher auf ein recht handliches iPad im Handtaschenformat. Dagegen benötigen Liebhaber des klassischen Buches eine Möglichkeit ihre Lektüren zu lagern. Doch diese ist nicht immer vorhanden, da man – zum Beispiel – in einer kleinen Wohnung lebt. Egal wie viele E-Books auf so einem elektronischen Lesegerät sind, der Leser hat nur das Eigengewicht und das Volumen des iPads in der Hand. Neben der Hardcover-Variante sind viele klassische Bücher auch im Taschenbuch-Format zu haben. Leider steigt mit der Menge selbst dieses kleinen Formates nicht nur das Gewicht, auch die Maße ändern sich.

Präsentation
Bücher sagen viel über den Leser aus. Ein Blick in das Bücherregal genügt und der Besucher erkennt die besonderen Interessen. Und dann gibt es da noch das ein oder andere Werk, dass der Büchermensch mit stolzer Brust „handgreiflich“ präsentieren kann. Ein E-Book hat kein eigenes greifbares Cover. Es versteckt sich hinter der zugegebenermaßen recht netten Verpackung des Lesegerätes.

Finanzen
Natürlich darf die finanzielle Seite nicht vergessen werden. Digitale Bücher sind weitaus günstiger zu erwerben als das klassische Buch. Die virtuelle Buchhandlung bietet neben unentgeltlichen (wir reden hier nicht von den illegalen Downloads) Exemplaren, viele Publikationen weitaus günstiger an als die Realen. Dies erklärt sicher auch den rabiaten Anstieg von irdischen Büchern auf Flohmärkten. Dank Internet können beide Varianten von der Couch aus 24 Stunden am Tag gekauft werden.

Tauglichkeit
Reden wir einmal nicht von den Kosten des elektronischen Lesegerätes sondern von der Nutzung. Gerade ältere Menschen kommen mit modernen Kommunikationsmitteln nicht zurecht. So manch ein Erdenbürger mit einer Behinderung verfügt eventuell nicht über die Fingerfertigkeiten zur sachgerechten Handhabung. Immerhin handelt es sich bei dem iPad um einen Minicomputer, der es mit dem großen Bruder oder einem Laptop aufnehmen kann. Das iPad ist schneller gestartet, was - zum Beispiel – das schnelle Aufschreiben wichtiger Notizen vereinfacht. Internetzugriff gehört selbstverständlich zur Grundausstattung. Und natürlich können damit E-Books gelesen werden. Ein Buch dagegen kann jeder kinderleicht nutzen: Zur Hand nehmen, aufschlagen und den einzelnen Buchstaben folgen. Selbst handschriftliche Notizen können - soweit ein Stift vorhanden – hier und da auftauchen.

Gesundheit
Viele Studien haben gezeigt das durch das Flimmern des Lesegerätes das Auge gestört wird. Somit sollten Bücherwürmer doch eher zur augenschonenden Variante: dem klassischen Buch greifen.

Klassisches Buch oder eBook – welche Variante nun die bessere ist, hängt sicher auch von der persönlichen Einstellung und dem Nutzungsgrad ab. Beides kann gut nebeneinander existieren.


Autor / Kontakt:
Herr Martin Baum
München
URL: http://www.99cent-ebooks.de

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