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Schilddrüsenunterfunktion in der Schwangerschaft

Drucken 10.01.2012, 15:31 Uhr, Gesundheit & Fitness
Die Aufgabe der Schilddrüse besteht darin, zwei stoffwechselrelevante Hormone zu bilden, das Tetrajodthyronin (Thyroxin), in der Fachliteratur der Kürze halber mit T4 bezeichnet, und Trijodthyronin, auch T3 genannt. Gesteuert wird die Schilddrüse wiederum von der Hypophyse, der Hirnanhangdrüse, die wie ein Sensor sowohl den körpereigenen Bedarf an diesen Hormonen als auch die dem Stoffwechsel zur Verfügung stehende Jodmenge misst.
Wird das Zusammenspiel von Schilddrüse und Hirnanhangdrüse durch angeborene oder erworbene Faktoren gestört, kommt es zu Über- oder Unterfunktionen der Schilddrüse, die weitreichende Folgen haben können, insbesondere für werdende Mütter. Wichtig ist es, zu wissen, dass in der Schwangerschaft und Stillzeit der Jodbedarf einer Frau sich stark erhöht. Leidet sie ohnehin an einer Unterfunktion, sollte der Arzt sofort vorbeugende Maßnahmen einleiten.

Während bei der Schilddrüsenüberfunktion der Organismus gewissermaßen „überdreht“, reichen die Auswirkungen einer Schilddrüsenunterfunktion von depressiven Stimmungen, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Kälteempfindlichkeit bis hin zu Halluzinationen, Ödemen und Arteriosklerose. Der Stoffwechsel kann sich beispielsweise so stark verlangsamen, dass trotz optimaler Ernährung ein massiver Vitamin- und Mineralstoffmangel auftritt. Bei zusätzlichen Belastungen kann eine Schilddrüsenunterfunktion lebensbedrohlich werden. Eine Schilddrüsenunterfunktion während der Schwangerschaft kann sogar zu einer Fehl- oder Frühgeburt oder einer Vorschädigung des Kindes führen. Durch Gabe von Schilddrüsenhormon in Tablettenform ist eine Unterfunktion jedoch sehr gut zu behandeln und damit jede Gefahr für das Baby leicht abzuwenden. Nebenwirkungen sind dabei nicht zu befürchten. Das Wichtigste hierbei ist jedoch die gute, sorgfältige und regelmäßige Überwachung durch den Hausarzt oder Frauenarzt. Nur wenn die Medikamente ausreichend eingenommen werden, wenn sie regelmäßig eingenommen werden und richtig eingestellt sind, ist auch wirklich nichts zu befürchten. Deswegen ist der regelmäßige Gang zum Arzt unverzichtbar.


Autor / Kontakt:
Frau Rosa Frank
Schwäbisch Hall
URL: http://www.schilddruesenunterfunktionsymptome.net/

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