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Inhalieren mit Salz
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29.01.2012, 00:10 Uhr, Gesundheit & Fitness
In dampfiger Seeluft geht es den Atemwegen gut. Schaden erregende Gase sowie trockene Luft schädigen die naturgemäßen Schutzmechanismen der Luftröhrenäste und der Nase. Die Gesunderhaltung der Atemwege ist insoweit ebenso bedeutend wie das Verhindern von Umweltbelastungen plus Rauchen. In der Kalten Jahreszeit genügt bisweilen bereits die trockene Heizluft aus: Es droht eine Ansteckung denn die Bronchialflüssgkeit sich eindickt und die Flimmerhärchen der Bronchien können Viren, Bakterien und Schadstoffe nicht länger abtransportieren. Schon lange hat sich in diesem Fall die Inhalation mit isotonischer NaCl-lösung bewährt. Sehr wirkungsvoll kann beim Inhalieren die Anwendung von physiologischer Natriumchloridlösung sein. Sie wirkt sekretlösend sowie spasmolytisch.
Was ist Inhalieren?
Im Rahmen der Inhalation werden Feste bzw. flüssige Partikel oder gasförmige Wirkstoffe eingeatmet. Man unterscheidet in der pharmazeutischen Anwendung zwischen Verneblerinhalieren und Dampfinhalieren. Seit langer Zeit ist als Hausmittel die Wasserdampfinhalation über einem Kochtopf mit heißem Wasser verbreitet, allerdings die Verneblerinhalation mit Inhaliergeräten ist weitaus wirksamer.
Wem nützt Inhalieren?
Für eine große Anzahl Leute ist Inhalieren elementar zur Erleichterung von Atemwegssymptomen, zuweilen sogar eine lebenswichtige Therapiemaßnahme. Atemwegsleiden können in allen Altersphasen mittels einem Inhaliergerät schonend und wirksam behandelt werden.
Was sind die Vorteile der Inhalation?
Die Inhalation unter Zuhilfenahme von Natriumchloridlösung stärkt bei gesunden Menschen die Abwehrmechanismen der Schleimhäute. Die Befeuchtung der Atemwege nützt der Prävention von Krankheiten, da sie die Eigenreinigung der tieferen Atemwege wie auch der Bronchien steigert. Die Feuchtigkeit lindert Krankheitszeichen bei etlichen Atemwegsinfekten wie auch bei Husten. Das Präparat gelangt beim medizinischen Inhalieren schnell und unmittelbar an den Ort, wo es einen Effekt haben soll: die Atemwege. Durch die bewusste Behandlung der Atemwege ist weniger Wirkstoff erforderlich, so dass Nebenwirkungen viel seltener eintreffen als bei der Medikamentengabe in Form von Kapseln.
Für Jung und Alt empfiehlt sich die Verneblerinhalation zur Therapie von Erkrankungen, gleichwohl ebenfalls als sinnvolle Vorbeugung.
Die Schleimhäute der oberen wie auch unteren Atemwege werden durch die isotonische Salzlösung befeuchtet. Zähflüssiges Sekret wird verdünnt, so dass es speditiver abtransportiert werden kann.
Weil weniger Wirkstoff in das Blut gelangt und somit nicht erwünschte Wirkungen an weiteren Körperteilen ausgelöst werden, sind die Nebenwirkungen kleiner.
Inhalieren bei Atemwegserkrankungen
Die Nichtbeachtung der Lunge wird uns einfach gemacht: Die Lunge kann uns nicht mit Hilfe von Wehtun warnen. Schon früh wird Husten als üblich empfunden. Kein Wunder, dass mehr als zehn Mio. Menschen lediglich in der Bundesrepublik an Lungen- sowie Atemwegserkrankungen leiden. Die Anzahl der Atemwegserkrankungen, die mit Inhalieren behandelt werden können, ist mannigfaltig.
Wer kennt nicht aus eigener Erfahrung das alte Hausmittel? Niedrig über einen Topf mit heißem Wasser gebeugt sowie mit einem Handtuch zugedeckt, wurde bei Schnupfen wie auch Husten inhaliert. Diese Fasson der Inhalation ist kaum wirksam und sie ist nicht zuletzt bedenklich, da Verbrühungen drohen. Der übliche Dampf besteht aus großen Tropfen, welche auf keinen Fall bis in die feinsten Gabelungen der Atemwege durchdringen. Ein gleichförmiges und besonders hochauflösendes Aerosol, das den Wirkstoff erheblich tiefer in die Atemwege befördert, kann von einem Pressluft-Inhalator fabriziert werden. Somit raten Doktoren für Therapie und Vorbeugung von Atemwegsleiden einen wirkungsvollen Druckluft-Vernebler.
Asthma und Inhalieren
Asthma ist eine langwierige, nicht infektiöse Entzündung der Atemwege. Krampfartigen Verengungen der Bronchien werden ausgelöst, da diese auf verschiedene Reize überempfindlich reagieren. Jene Verengungen lösen in Kombination mit einem Anwachsen der Schleimhaut sowie starker Schleimentwicklung die Atemnot aus. Es gibt zwei Klassen von Arzneimitteln zur Behandlung von Asthma: die Notfallmedikamente (Reliever) zur Normalisierung der Atmung bei akuter Atemnot und die Dauerarzneien (Controller) zur Linderung des Entzündungsstatus. Asthmatiker schaffen lediglich durch die periodische Therapie mit Controllern eine ständige Verbesserung. Da Sie die betroffenen Bereiche der Atemwege auf Anhieb erreichen und niedriger dosiert werden können, werden jene Pharmazeutika am besten inhaliert.
Autor / Kontakt:
Herr Wiedmer Martin
Stuagart
Herr Wiedmer Martin
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