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Ein ungeliebter Kater – der Muskelkater
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19.01.2012, 12:17 Uhr, Gesundheit & Fitness
Einst wurde angenommen, dass eine Übersäuerung des Muskels durch Milchsäure (Laktate, Salz der Milchsäure) zu Muskelkater führt. Diese Hypothese ist jedoch widerlegt worden. Heute nimmt man an, dass durch Überlastung kleine Risse in den Z-Scheiben im Muskelgewebe auftreten. Man spricht von Muskeltraumata. Die Z-Scheiben sind gewissermaßen die äußeren Abgrenzungen kleiner Abschnitte innerhalb der Muskelfibrille. Die Entzündungen, die durch diese Risse entstehen, führen durch das Eindringen von Wasser zum Anschwellen des Muskels; es bilden sich Ödeme. Dies führt zu den Dehnungsschmerzen, die den meisten von uns wohl schon bekannt sind.
Die Schmerzen treten aber erst nach etwa 12 bis 24 Stunden ein, aufgrund der in den Mikrorissen entstandenen Abfallprodukte, die aus dem Muskel befördert werden und dort mit den Nervenzellen in Kontakt kommen. Die Risse entstehen beim Bremsen von Bewegungen eindeutig schneller als beim Beschleunigen. Doch was kann getan werden, wenn der Muskelkater erst mal da ist? Auch in diesem Sinne gehen die Theorien auseinander. Zu den häufigsten Ursachen zählen generell ungewohnte, ungewohnt lange oder starke körperliche Tätigkeiten und auch die Überschätzung der eigenen Belastbarkeit im Zusammenhang mit Aufwärmsalben: Man fühlt sich warm, obwohl der Körper noch kalt ist.
Mit Ruhe und Schonung ist der erste Schritt zur Heilung schon getan. So können die winzigen Verletzungen an den Muskelfasern schneller abheilen. Wer mehr über mögliche Behandlungsmethoden in Erfahrung bringen möchte, sollte der Webseite Muskelkater.de einen Besuch abstatten. Hier wird auf diese Thematik im Detail eingegangen.
Autor / Kontakt:
Herr Christian Lang
Innsbruck
Herr Christian Lang
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