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Burnout bei Studenten

Drucken 01.09.2010, 14:57 Uhr, Gesundheit & Fitness
In Deutschland leiden immer mehr Leute unter psychischen Erkrankungen wie z.B. dem Burnout Syndrom. Während diese Krankheit früher oftmals nur Manager, Lehrer oder Polizisten traf, sind mittlerweile auch viele Studenten vom Burnout betroffen. Das passt natürlich nicht zum Bild des faulen Studenten, der 15 Semester studiert und 4 Monate im Jahr Semesterferien hat. Die Zeiten haben sich allerdings geändert. Im Zuge der Bachelor/Masterreform haben Studenten ein enormes Arbeitspensum zu bewältigen und dürfen sich oftmals keine Fehltritte leisten. Wenn dann noch neben dem Studium gearbeitet werden muss, wird der Druck oftmals zu groß. Die Folge ist nicht selten ein Burnout.

Oftmals merken die betroffenen Personen nicht, wie sehr sie ihrem Körper und auch ihrer Seele durch diese hohe Arbeitsbelastung schaden. Denn ein Burnout ist, wie der Name schon sagt, das Ausbrennen des Körpers, sowohl körperlich, als auch seelisch. Warnsignale wie ein Pfeifen im Ohr, leichte Reizbarkeit oder Schlaflosigkeit sollten auf keinen Fall ignoriert werden. Bei diesen Signalen des Körpers könnte es sich um einen bevorstehenden Burnout handeln.

Nach dem Erkennen der Symptome eines Burnout, ist die richtige Therapie entscheidend für den Heilungsprozess. Die betroffenen Personen bekommen eine psychiatrische Behandlung. Begleitend werden häufig auch noch Seminare zur Stressbewältigung und besseren Selbstmanagement besucht.
Damit es gar nicht erst zu einem Burnout im Studium kommt, sollte man besser auf sich Acht geben. Gesunde Ernährung, Sport und normale Arbeitszeiten, tragen zum Wohlbefinden bei und beugen somit den Burnout-Symptomen vor. Auch wenn es in der Realität oftmals nicht möglich ist, seine Belastung im Studium zu senken, da die Wahlfreiheit fehlt. Jeder muss natürlich selbst für sich entscheiden, wie weit man für die Karriere und einen guten Abschluss gehen möchte.


Autor / Kontakt:
Herr Philip Schwenger
Hamburg

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