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Das Tarnnetz – Erklärung der Herkunft und Geschichte

Drucken 07.01.2012, 12:41 Uhr, Freizeit & Unterhaltung
Tarnnetze haben eine lange Historie, die nicht all zu bekannt ist. Ursprünglich vom Militär entwickelt, finden Tarnnetze heute nicht nur bei der Bundeswehr ihren Einsatz. Viele Naturbeobachter, Naturfotografen und vor allem Jäger setzen heutzutage auf die Verwendung von Tarnnetzen. Das Tarnnetz hat aber auch seine Wege in die Städte gefunden und wird auch als dekoratives Mittel in vielen Bars, Diskotheken oder Kinderzimmern eingesetzt.

Zum ersten Mal wurde das Tarnnetz im ersten Weltkrieg recht provisorisch entwickelt. Der rasante Fortschritt in der Luftfahrt und Luftaufklärung machten den Einsatz der Tarnnetze notwendig. Gerade die sehr großen Artillerie Geschütztürme konnten durch einfache Tarnanstriche nicht ausreichend getarnt werden. Der Einsatz von Zweigen, Ästen und Gräsern war auch nur sehr kurzweilig, da die Naturmaterialien sehr schnell verdorrten und die Tarnwirkung somit sehr schnell nachließ. Die ersten nachweislich verwendeten Tarnnetze waren mit Grün- und Braun-Tönen bemalte Zeltplanen, welche über die Geschütze gezogen wurden.

Zur ersten industriellen Entwicklung von Tarnnetzen kam es zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg. Diese wurden aus Sack Leinenstoff gefertigt, welcher eingefärbt und mit witterungsbeständigen Chemikalien behandelt wurde. Gerade die Luftfahrttechnik machte das Thema Tarnung immer brisanter und die Tarnnetze wurden ein fester Bestandteil des Militärs.
Bis heute hat sich der Einsatz von Tarnnetzen fest im Militär verankert, auch wenn Tarnnetze heutzutage gegen Infrarot oder Wärmebildkameras keinen Schutz mehr bieten. Tarnnetze werden heute noch zum Tarnen verwendet auch wenn Sie an militärisch strategischer Bedeutung verloren haben. So benützt man auch heute noch Tarnnetze um Feldlager, Schützentürme oder Heckenschützen zu tarnen.

Im Laufe der Zeit hat das Tarnnetz seinen Weg in die zivile Welt gefunden. So schmücken Tarnnetze viele Bars oder Diskotheken und dienen dem Zweck der Tarnung schon lange nicht mehr. In vielen Army Shops kann man Tarnnetze in knallbunten Farben kaufen, welche nur noch zum Zwecke der Dekoration dienen.

Aber auch zum Zwecke der Tarnung wird das Tarnnetz im zivilen Bereich eingesetzt. Gerade Naturbeobachter, Naturfotografen und Jäger setzten auf Tarnnetze um sich vor der Wildtieren zu tarnen. Auf der Jagd nach Bildern oder Wildtieren helfen die Tarnnetze ungemein. Mittlerweile setzen vielen Hobbyfotografen und Jäger auf moderne 3D Tarnnetze, welche neben einem Tarnmuster Druck auch noch ausgestanzte Blätter haben, welche den Tarneffekt optimieren.


Autor / Kontakt:
Pirscher Shop
Herr Manuel Schramm
Münster
URL: http://www.pirschershop.de

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