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Krankendaten im Netz aufgetaucht

Drucken 14.12.2011, 17:18 Uhr, Computer IT
Wenn es um die Sicherheit der eigenen Daten geht, dann hört der Spaß auf. Ganz besonders, wenn es sich um Daten handelt, die so nie hätten ins Internet gelangen sollen, aber schließlich auf diesem Weg für jeden einsehbar waren. Immer wieder hört man von Fällen, in denen es Sicherheitslücken bei Dienstleistern oder anderen Unternehmen gegeben hat, was dazu führte, dass plötzlich ganze Datenbanken eingesehen werden konnten. Wenn man selbst mit den eigenen Daten im Internet nicht gewissenhaft genug umgeht, so hat man selbst Schuld. Leicht können so beim Onlinebanking, Einkaufstrips im Netz oder in sozialen Netzwerken Daten verloren gehen oder in die falschen Hände geraten, wenn man nicht mit verschlüsselten Netzwerken und anderen Sicherheitsvorkehrungen arbeitet.

Ist einmal eine Spur im Netz hinterlassen worden, ist es meist so gut wie unmöglich, diese wieder zu beseitigen, obwohl sich die meisten großen Seiten damit rühmen, nichts an Dritte weiterzugeben. Werden jedoch auch sie Opfer eines Hackerangriffs, bleibt von solchen Versprechungen nur noch wenig übrig. Dort, wo im wahren Leben ein Rexel Aktenvernichter mit Partikelschnitt zum Einsatz kommt, kann man im Internet nur darauf hoffen, dass die eigenen Daten von Fremdeingriffen verschont bleiben. Gerade bei der Benutzung von so genannten offenen Netzwerken ist Vorsicht geboten. Diese sind häufig in Cafés anzutreffen, die Wireless LAN anbieten. An sich ist das eine gute Sache. Während man seinen Kaffee trinkt, kann man so schnell per Laptop oder Smartphone seine Emails abrufen oder anderweitig im Netz surfen. Dabei sollte man jedoch stets bedenken, dass diese Netzwerke meist nicht verschlüsselt und demnach auch weniger sicher sind. Auf Dinge wie Onlinebanking und ähnliches sollte in solchen Fällen besser verzichtet werden.

Wie bereits erwähnt, gibt es aber auch immer wieder Vorfälle, bei denen Daten der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden, obwohl man sich sicher war, dass diese in Datenbanken sicher sind. Ein derartiger Fall ist erst kürzlich in Schleswig-Holstein vorgekommen. Hier standen die Krankenakten von psychisch Erkrankten für eine ganze Weile der Öffentlichkeit zur Verfügung, weil ein Internetdienstleister eine Sicherheitslücke übersehen hatte. Zwar wurden Ermittlungen eingeleitet und die Daten gesichert, doch dieses Beispiel zeigt nur einmal wieder allzu deutlich, wie schnell Daten verloren gehen können.


Autor / Kontakt:
OMR UK
Frau Anika Glowania
Leeds

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