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Die Tippelei
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05.12.2011, 10:15 Uhr, Bau & Immobilien
Die Walz dauert in der Regel drei Jahre und einen Tag, in dieser Zeit lernt man sehr viel über sich und seinen Beruf und es ist eine sehr gute Möglichkeit sich fortzubilden. An der Ehrbarkeit, das so eine art Krawatte ist, erkennt man zu welchem Schacht der Geselle gehört.
Die Gesellen die sich für die Walz entscheiden, machen das freiwillig, aber sie unterliegen immer noch den besonderen Regeln. Es darf nur auf Wanderschaft wer die Gesellenprüfung bestanden hat, das ist die Grundvoraussetzung und wer schuldenfrei, ledig und nicht vorbestraft ist. Der Geselle darf nicht älter als 30 Jahre sein und er darf, je nach Schacht nicht näher als 50 Kilometer an seinen Wohnort. Ein ganz wichtiger Vorsatz ist, dass sich der Geselle immer ehrbar und rechtschaffen verhält.
Die Walz war zu Beginn, so etwa im Mittelalter für Gesellen die einzige Möglichkeit Meister zu werden, denn nur wer auf der Walz war konnte Meister sein. In der heutigen Zeit sind die Wanderjahre für Gesellen freiwillig und eine sehr gute Möglichkeit die Welt kennen zu lernen. Aber nicht nur zum Reisen dient die Walz, sie bietet den jungen Gesellen eine Möglichkeit ihre handwerklichen Fertigkeiten zu erweitern und zu schauen wie arbeitet man in anderen Ländern.
Wir bieten Berufsbekleidung, Arbeitskleidung, Arbeitshosen und Arbeitsschuhe S3 und die komplette Warnschutzkleidung an.
Gesellen auf der Wanderschaft erkennt man in ihrer typischen schwarzen Kluft, meistens tragen sie schwarze breitkrempige Hüte und einen Ohrring im linken Ohr. Die Gesellen gehören ja nach Berufsstand Vereinigungen an, die man auch Schächte nennt.
Autor / Kontakt:
Herr Dirk Wache
Köln
URL: http://www.schutzbusshop.de
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