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Subaru Forester im Test: Hochgewachsener japanischer 4x4 Kombi mit Stil

Drucken 28.11.2011, 00:00 Uhr, Auto & Verkehr
(dtd). Subaru setzt in seinen Modellreihen schon seit vielen Jahren konsequent auf Allradantrieb. Für die japanische Marke spielt dabei die Modellreihe Forester eine wichtige Rolle.
Die nunmehr dritte Generation des 4,56 Meter langen Allrad-SUV (ab 24.600 Euro) soll auch mit vorbildlichem Platzangebot überzeugen. Viel Höhe und Breite sowie der lange Radstand sorgen für ein gutes Raumniveau. Das schafft viel Raum auf allen Sitzen. Zudem bietet der Forester mit 965 mm Beinfreiheit im Fond den Spitzenwert seiner Klasse. Somit reisen vier Erwachsene selbst auf langen Fahrten in den Urlaub komfortabel in Richtung Zielort.
"Unser Forester ist komfortabel wie eine Limousine, solide wie ein Geländewagen und vielseitig wie ein Kombi. Er richtet sich an eher freizeitorientierte Menschen und Sportler mit sperrigem Sportgerät. Aber auch an alle, die Hänger ziehen müssen", erzählt uns Subaru-Geschäftsführer Volker Dannath.
In den 450 Liter großen Laderaum passen vier flach liegende Golfbags problemlos rein. Dank großer Ladeöffnung mit niedriger Ladekante ist das Be- wie Entladen bequem und einfach zugleich. Praktisch: An den Seiten des Gepäckraums befinden sich Haken zum Befestigen der Ladung. Zudem liefert eine 12-Volt-Steckdose den benötigten Strom für Freizeitaktivitäten.
Die Front und das Heck wurden eindrucksvoll gestylt, beide sehen dynamisch und kräftig aus. Durch aerodynamische Feinarbeit liegt auch der Luftwiderstandsbeiwert auf einem guten Niveau.



Allrad ist ein Trumpf

Neben den inneren Werten und der individuellen Optik spielt bei Subaru immer auch das Thema Allrad eine wichtige Rolle. Natürlich muss man mit ihm nicht ins Gelände rollen, "Ich könnte, wenn ich wollte", dürfte sich allerdings so mancher Besitzer durch den Kopf gehen lassen. Auf jeden Fall befähigen ihn permanenter Allradantrieb und reichlich Bodenfreiheit zu spannenden - und manchmal auch nützlichen - Offroad-Ausflügen. In der Version mit Schaltgetriebe setzt Subaru ein Mittendifferenzial mit selbstsperrender Viscokupplung ein.
Ein weiteres hilfreiches Detail ist die Berg-Anfahrhilfe "Hill Start Assist" (Serie in allen Fahrzeugen mit Schaltgetriebe). Beim Anfahren an Steigungen wird der Bremsdruck nach dem Loslassen des Bremspedals für einen Moment gehalten, dies verhindert ein ungewolltes Zurückrollen vor dem Betätigen des Gaspedals.



Diesel und Benziner

Angetrieben wird der Forester wahlweise von einem Zweiliter-Turbodiesel (147 PS, ab 30.600 Euro) und einem Zweiliter-Vierzylinder-Boxer mit 150 PS. Letzterer transportiert seine Passagiere in 11,0 Sekunden aus dem Stand bis zur 100er Marke, seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 184 km/h. Im Test begnügte sich der Wagen mit 9,2 Liter Super, er lässt sich auch deutlich sparsamer fahren.
Neben dem exakt schaltbaren Fünfgang-Schaltgetriebe steht für den Benziner auch eine elektronisch gesteuerte Viergang-Automatik zur Verfügung. Für den Diesel ist diese komfortable Hilfe nicht lieferbar.

Fazit: Der Subaru Forester ist ein zuverlässiger Alltagsbegleiter, der sich auch mit permanentem Allradantrieb für alle Fälle gerüstet zeigt.

Autor: Achim Stahn

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