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Mit Sicherheit ein frohes Fest

Drucken 19.10.2011, 00:00 Uhr, Auto & Verkehr
(djd). Alle Jahre wieder schmücken Christbäume zur Festzeit die Wohnzimmer der Deutschen. Ob vom Waldbauern auf dem Land, aus dem Baumarkt am Stadtrand oder vom Verkaufsstand auf dem Weihnachtsmarkt: Wer das frisch erworbene Prachtstück im eigenen Auto nach Hause befördert, sollte wichtige Hinweise beachten. Im Rahmen der Kampagne "Risiko raus!" hat die gesetzliche Unfallversicherung zahlreiche Tipps zusammengestellt.

Sicherheit hat Vorrang

Je kürzer der Transportweg, desto geringer das Risiko. Im Vorteil ist daher, wer Tanne, Fichte & Co. aus nächster Nähe, etwa vom fußläufig erreichbaren Händler, besorgen kann. Immer mehr Verkaufsstellen bieten einen Lieferservice an. Ist der Transport mit dem eigenen Fahrzeug unausweichlich, gilt: Christbäume sollten grundsätzlich nur im Wageninneren mitgeführt werden. Die Größe des Laderaums darf dabei nicht überschritten werden. Alternativ empfiehlt sich der Transport mit einem Anhänger.

Fest verstaut und top fixiert

Weihnachtsbäume müssen bei der Beförderung im Auto so verstaut werden, dass selbst bei Vollbremsung oder plötzlichem Ausweichen kein Verrutschen möglich ist. Der Baum sollte mit einem engmaschigen Netz überzogen sein und muss mit Spanngurten fixiert werden. Diese sollten über ein DIN-Etikett und eine ausreichende Maximalhaltelast verfügen. Die Sicht des Fahrers nach vorne, rechts und links darf in keinem Fall eingeschränkt sein. Nur wenn das Fahrzeug zwei Außenspiegel besitzt, darf die Sicht durch die Heckscheibe beeinträchtigt werden.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte vom Transport des Baums auf dem Wagendach absehen. Nur die wenigsten Fahrzeuge sind für entsprechende Dachlasten zugelassen, geeignete Sicherungsmittel sind nur in seltenen Fällen zur Hand. Übrigens: Ein während der Fahrt verlorener Christbaum kann teuer werden. Es lohnt sich also in jeder Hinsicht, auf die richtige Sicherung der Ladung zu achten, damit das "O du fröhliche" am Weihnachtstag voller Inbrunst erklingen kann.

Unter www.risiko-raus.de gibt es weitere Informationen.

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