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Der Kia Rio im Test: Ein frischer Wind in der Kompaktklasse
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11.10.2011, 00:00 Uhr, Auto & Verkehr
"Für den deutschen Markt ist der neue Rio ein wichtiges Volumen-Modell, das Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit mit einem sportlichen, preisgekrönten Design und einem hochwertigen Ambiente verbindet", sagt uns Martin van Vugt, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland.
Modern-sportliches Styling, hohe Verarbeitungs-Qualität und sieben lange Jahre Hersteller-Garantie (wo gibt es das sonst?) halten, was Van Vugt verspricht.
In unserem Test haben wir uns den 1,2-Liter-Basis-Benziner einmal genauer angeschaut Der wird bei einer Bestellung bis Ende 2011 in der mittleren Ausstattungsvariante "Edition 7" zum Einführungspreis von 12.690 Euro angeboten, danach kostet er 13.760 Euro.
Der kompakte Fünftürer (gibt es ab 10.690 Euro) bereitet mit seiner sportlichen Optik schon von außen viel Freude. Nimmt man im Innenraum Platz, fällt sofort Kias hoher Anspruch an Qualität und Ausstattung ins Auge. Eine saubere Verarbeitung und ein flott gestyltes Cockpit sorgen dafür, dass man sich hier vom ersten Augenblick an heimisch fühlt.
Attraktive Motorisierung
Erfreulich ist auch der deutlich reduzierte Kraftstoffverbrauch der aktuellen Benzin- und Diesel Motorengeneration (75 bis 109 PS). So konsumierte der kleine 1,2 Liter Motor in unserem Test nur 5,5 Liter Super. Diese von uns gefahrene Version glänzte zudem mit niedrigen CO2-Emissionen von 119 g/km (der kleinste Diesel gar nur mit 85 g/km). Dabei ist der Rio mit seinen 85 PS ausreichend motorisiert und beschleunigte in 13,1 Sekunden auf 100 km/h. Erst bei knapp über 170 km/h ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht.
Viel Platz und Komfort
Der 4,05 Meter lange Kompakte ist länger und breiter als sein Vorgänger. Passend zum sportlichen Auftritt ist er mit 1,46 Meter Höhe zudem etwas flacher. Durch den längeren Radstand (plus 70 mm) bietet der neue Rio seinen Insassen allerdings mehr Platz und verfügt über einen größeren Gepäckraum von 288 Liter, der durch Umklappen der geteilten Rückbanklehne auf bis zu 923 Liter erweitert werden kann.
Die gelungene Fahrwerks-Abstimmung sorgt für ein präzises Handling. Selbst vor schnellen Kurven hatte der Wagen keine Scheu, ließ sich zielsicher und präzise lenken. Angenehm war zudem die serienmäßige Berganfahrhilfe, die Rückwärtsrollen beim Anfahren an Steigungen wirkungsvoll verhindert.
Fazit: Nicht nur der sparsame Verbrauch, sondern auch die ansprechende Optik, Verarbeitung, Platzangebot sowie die Serienausstattung und attraktive Preise machen den Kia Rio zu einer echten Alternative in der Kompaktwagenklasse.
Autor: Gerolf Ermisch
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