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Der Astra GTC im Test: Ein schicker Sportler aus Rüsselsheim
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26.09.2011, 00:00 Uhr, Auto & Verkehr
Deshalb stehen auch in diesem Herbst drei hochkarätige Neuerscheinungen an: Neben dem elektrischen Ampera und dem Zafira Tourer gehört ebenfalls der Astra-Dreitürer GTC dazu. Der feierte gerade seine Weltpremiere auf der IAA in Frankfurt am Main, bereits ab 19.990 Euro geht es los.
Ein rassiger Auftritt
Die Modellbezeichnung des aufregendsten Astra aller Zeiten steht für "Gran Turismo Compact". Das kompakte Fünfsitzer-Coupé überzeugt schon im Stand mit seinen athletischen Proportionen und betont eigenständigem Auftritt. Die betont sportlich gezeichnete Karosse ist eine komplette Neuentwicklung, lediglich die Gehäuse der Rückspiegel und die Antenne stammen vom fünftürigen Astra. Zudem sind sechs der sieben verfügbaren Felgendesigns (17 bis 20 Zoll) nur für den GTC lieferbar.
Keine Frage, dieses Astra-Familienmitglied zeigt den eindeutig emotionalsten Auftritt der neuen Opel-Formensprache. Dazu gehört auch die Optik der Adleraugen-Scheinwerfer mit Tagfahrlicht in Flügelform. Der Grill duckt sich tief über der Straße, verstärkt so den sportlichen Eindruck.
Konsequent unterstrichen wird die satte Straßenlage durch das Heck mit optisch voll integriertem Spoiler, der das Dach harmonisch ausklingen lässt. In Verbindung mit seiner um bis zu 15 Millimeter abgesenkten Karosse wirkt der GTC fast wie eine Raubkatze - zum Sprung geduckt. Dazu passt das serienmäßige hochkarätige Sportfahrwerk mit aufwändiger Vorderachse (kommt so normalerweise nur in Hochleistungssportwagen zum Einsatz) perfekt: Es sorgt für eine direktere Lenkansprache und deutlich verbesserte Handlingeigenschaften.
Attraktive Motorisierung
Zum Start stehen fünf Motoren zur Wahl - ein Turbodiesel und vier Benziner. Der Zweiliter CDTI leistet nun 165 PS und gibt sein maximales Drehmoment von 350 Newtonmetern (380 Nm mit Overboost-Funktion) an ein Sechsgang-Schaltgetriebe weiter. Damit geht es in 8,9 Sekunden auf 100 und weiter bis 210 km/h. Ein Stopp-Start-System ist ebenfalls an Bord, auch das hilft, einen durchschnittlichen Verbrauch von 4,9 Liter auf 100 Kilometern zu realisieren (129 g/km CO2). Mit seinem 56 Liter-Tank kommt der Diesel-GTC so über 1.100 Kilometer weit.
Ein Stopp-Start-System ist auch bei den drei 1,4-Liter-Benzinern Serie. Der Einstiegs-Saugmotor (100 PS) mit Fünfgang-Schaltung begnügt sich mit 5,9 Litern auf 100 Kilometer (139 g/km CO2). Die Turbo-Benziner mit Sechsgang-Schaltgetriebe (120 und 140 PS, jeweils 200 Nm Drehmoment) benötigen 6,0 Liter Super auf 100 Kilometer (140 g/km CO2). Aktuelle Topmotorisierung ist der 1,6 Liter Turbo mit 180 PS.
Punkten kann der Wagen auch beim Thema Assistenzsysteme. So verfügt das neue Sicherheitslichtsystem in Verbindung mit einer Frontkamera über die Intelligente Leuchtweiten-Regelung "ILR". Sie nutzt die Frontkamera, um den Abstand zum Vordermann zu messen, passt die Leuchtweite des Abblendlichts entsprechend an. So ist stets die optimale Straßen-Ausleuchtung gewährleistet, ohne andere zu blenden. Die Frontkamera bietet auch Verkehrsschilderkennung, hilft beim Spurhalten und warnt vor zu niedrigem Abstand.
Fazit: Der Astra GTC dürfte ganz besonders alle Autofahrer ansprechen, die im Alltag viel Wert auf ausdrucksstarkes Design, innovative Technik und Fahrspaß legen.
Autor: Achim Stahn
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